Transsexuelle und Angehörige Forum

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Neueste Beiträge

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Laut WHO darf sich daran gar nichts ändern und so schnell tritt es ja noch nicht in Kraft.

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Hier ein link zu einem aktuellen Artikel im Spiegel, bin mal gespannt, wie sich das aufs Kostenübernahmeverhalten der Krankenkassen auswirkt:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/who-streicht-transgender-von-liste-der-psychischen-krankheiten-a-1213812.html
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Das Ganze würde nur in einem Team Sinn machen. Die Spezialisten züchten das Gewebe und ein plastisch Erfahrener kümmert sich um die Optik/Anpassung. Deswegen bringt der Versuch da drüben leider nichts, da in den geschilderten Fällen das externe Genital ja bereits im Orginal vorhanden ist. Klar ist auch, dass da immer noch einiges fehlt, spätestens am oberen Ende ist trotzdem noch Sackgasse ;-) Was aber schon spannend wäre, wenn man da mal weitere Infos dazu bekommen würde. In dem Text hatte ich verstanden, dass eine Mixtur aus Muskel- und Schleimhautzellen als Basis dient. Anscheinend versprechen die sich etwas davon.

Aber da könnte ja durchaus mal einer unserer deutschen Götter in weiß auf die Idee kommen. Wie gesagt, der Vorteil den ich sehen würde, ist dass das ganze Bestandsmaterial komplett für den externen Aufbau verwendet werden könnte und man sich die "Filetstücke" dann passend zurecht legen könnte. (Wenn man die münchner Bonuszipfelchen jetzt mal außer acht lässt)

Es bleibt spannend...
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Vielleicht wird es ja doch irgendwann möglich sein eine mehr oder weniger "Bio Kleine Dame" dort unten zu haben.
Das ist nur genau einer der Punkte, wo ich so skeptisch bin. Eine bio Vagina wäre für mich die einer gebürtigen Frau, wo bei Körperchen unten alles im Original geklappt hat bei der Zellteilung. Und da wäre einer der entscheidenden Nachteile, auch einer Suporn Vagina, dass die Vagina gebürtig auch von Muskeln umschlossen wird. Die halten die Vagina zum Beispiel auf, vor allem natürlich bei Erregung, aber auch sonst muss Frau normal nicht ab und an dilatieren. Nun fragt sich, in wie weit bei Rokitansky die Muskeln da sind, oder auch fehlen, oder funktionsfähig sind, oder nicht. In jedem Fall reden wir hier von einem gebürtigen Defekt, und die Gefahr für Transfrau ist da ganz konkret gegeben, eben nicht mit einer bio-Vagina zu enden, sondern mit einer anti-Rokitanski-Vagina. Und da vertraue ich dann wieder eher der altbewährten Vaginoplastik, die hat jetzt mittlerweile rund 70 Jahre Übung in den Knochen, um soweit zu kommen, dass es einer weltweit vernünftig kann...

um an so einer Studie teil zu nehmen muss man entweder ein Naives Ding sein, Totales Vertrauen in die Medizin haben oder es muss dir 100% scheiß egal sein was da unten ist
Das ist der zweite massive Knackpunkt. Bei dieser gezüchteten Vagina reden wir im Prinzip von rein rekonstruktiver Chirurgie (oder besser noch: neu konstruierend). Transfrau braucht aber einen guten rekonstruktiven Chirurg genauso, wie einen guten plastischen Chirurg, denn es ist in seiner Gesamtheit eine plastisch-rekonstruktive Operation.
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Klingt echt sehr interessant der Link Ivy :)

Das wäre schön wenn das auch für TS Frauen gehen würde. :)
Aber wie von dir schon angesprochen würde wohl innen alles schön sein aber wie es außen aussieht ist da die Frage...  :denk:
Sollte man mal im Auge behalten. Wäre eigentlich sogar nicht schlecht wenn man sich für so eine Studie anmeldet, eventuell würde das den Weg bereiten für eine ordentliche und vor allem zufriedenstellende Methode für Transfrauen OP SRS/GaOp. Die Frage ist nur wer stellt sich dafür zur verfügung? Ich würde mich nur zur verfügung stellen, wenn dort die mehr oder weniger Garantie wäre dass es danach meinenen Mindestanforderungen für da unten entspricht, weil wenn ich danach da unten aussehe wie nen Hacksteak oder so (übertrieben gesprochen) dann würde ich danach wohl ziemliche Probleme haben (um es diplomatisch auszudrücken). Und da liegt das Problem, um an so einer Studie teil zu nehmen muss man entweder ein Naives Ding sein, Totales Vertrauen in die Medizin haben oder es muss dir 100% scheiß egal sein was da unten ist. Diese Personen sind leider selten. Ich gehöre da nicht zu. Trotzdem lässt alleine schon die Bereitschaft dort Transfrauen mit in Betracht zu ziehen für diese Studie ein wenig Hoffnung in mir aufkeimen. :) Vielleicht wird es ja doch irgendwann möglich sein eine mehr oder weniger "Bio Kleine Dame" dort unten zu haben. Naja man darf ja noch Träumen und wenn Vanessas Aussage stimmt die sie gehört hat, wer weiß, vielleicht ist es dann schon früher so weit als wir glauben?! :denk: Schön wäre es auf jeden fall!!! :heart:
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Ah merci,

da hab ich nicht gut genug gesucht. ;-)

Die Zellkulturen scheinen vom Rand der Vulva zu kommen. So mal ganz naiv raus gesprochen, dürfte die Stelle Harnröhrenausgang am Penis da icht mal ne schlechte Basis sein. Wie gesagt, die Antwort war, bei Interesse persönliche Daten als Studienkandidat hinterlegen. Aber hier sehe ich das Problem, dass die Kollegen wahrscheinlich den Vaginalkanal recht gut hin bekommen, allerdings der außen liegenden Strukturen mangels Expertise kaum anlegen können. Schön wäre es schon gewesen, so Zellkultur mit Chonburi-Flap. Da hätte es plötzlich massig Material um alles perfekt ausformen zu können und location-äquivalente Zellen verwenden zu können.
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Ich war mal so frei, dein Thema mit diesem hier zusammenzufügen, Ivy. Die Idee hatten wir hier schon einmal aufgegriffen. Medizinisch gesehen faszinierend. Übertragbarkeit auf Transfrau, meine Meinung, siehe erster Post. Aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt? Habe mal gehört, dass die Medizin ihren Wissensstand momentan etwa alle 5 Jahre verdoppelt. Und das ist bestimmt schon wieder 5 Jahre her... :) ::) :P Wie ich schrieb, mir wäre da eine an einem Schweineohr baumelnde aus meinem Zellmaterial geklonte Vagina samt Gekröse sicherer. Nur das verbieten sie in Deutschland eh wieder wegen irgendeinem depperten Bündnis-90-Gehampel, dann hat Deutschland wieder den Anschluss verpasst, wie in so vielen vaginalchirurgischen Dingen, und dann ist die Heulerei wieder groß. Warum können Andere was, was wir nicht können? Na woher kommt sowas nur?? ::)
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So Antwort ist da, wenn auch wenig hilfreich.

Wenn ich möchte kann ich meine Daten gerne als potentielle Teilnehmerin für zukünftige Studien hinterlegen.
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Liest sich nicht mal uninteressant. Vielleicht wird das mal zu einer Option.

https://www.sciencedaily.com/releases/2014/04/140410194326.htm

Ich werde den die Klink mal antexten, ob sowas auch für geschlechtsanpassende Eingriffe denkbar bzw schon irgendwo auf der Agenda steht.
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