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 Postorgasmic Illness Syndrom



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29.Apr 2020, 22:46
Gelesen 1105 mal

Antrhazia

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Postorgasmic Illness Syndrom
« am: 29.Apr 2020, 22:46 »
Ich wüsste gern ob das schonmal jemand gehört hat.

Deutsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Postorgasmic_Illness_Syndrom
Englisch
https://en.wikipedia.org/wiki/Postorgasmic_illness_syndrome

Ich find das unheimlich, was kommt als nächstes um mich zu verwirren?
Ich denke nicht das es auf mich zutrifft und auch vor der Het war doch die Ablehnung der männlichen Eigenschaften und die suche nach mehr Weiblichkeit und die weibliche Gefühlswelt spürbar.
Vielleicht hätte ich nicht darüber lesen sollen, eigentlich hatte ich Testosteron-Allergie gesucht.

Ich frag mal frei raus,
hatte noch eine hier vor der Hormontherapie ständig Angstzustände,, Sozialphobie, Bauchschmerzen, Muskelschwäche, Müdigkeit und Benommenheitsgefühl? Ich bin mir bei meinem Weg jetzt sicher, von meinem inneren Gefühl her. Ich fühle mich ohne Testosteron und mit Östrogen Mental viel Stärker, kann mein Leben Angstfrei leben und vieles mehr. Ich werde den Weg weiter gehen und kann nicht zurück weil ich so wie früher niewieder leben will. Es wird auch kaum zutreffen weil ich schon bei einem kurzfristigen Mangel and Androcur fast zusammenbreche und da war kein Orgsamus ansatzweise in Sicht.

Ich würde mich nicht damit weiter befassen, aber ich bin gerade im straffen Tempo bei allen Vorbereitungen zur GaOp und finde die Entscheidung zu wichtig um nicht darüber zu schreiben wenn eine dunkle Wolke auftaucht.

Ich hoffe ihr versteht mich.

30.Apr 2020, 00:47
Antwort #1

Vanessa

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Re: Postorgasmic Illness Syndrom
« Antwort #1 am: 30.Apr 2020, 00:47 »
Nee habe ich noch nie gehört, nicht einmal ansatzweise. Klingt auch irgendwie nach 1. April, aber gerade nachgesehen, letzter Edit der Seite war wann anders. ::) Was hat das genau mit dir und OP zu tun? Dass einer Transfrau die eigene Sauce, die da raus kommt, nicht so geheuer ist, ist ja aus anderen Gründen raus ersichtlich. Die Liste von Symptomen da finde ich in sich nicht sehr logisch, vor allem schwitzen und frieren, also Hitzewallungen etc, würde ich jetzt nicht mit "grippeähnlich" in Verbindung bringen. Und was Orgasmus, ob angenehm oder ekelig, mit Sprachstörung, Lichtempfindlichkeit, verstopfter Nase und getrübter Sicht zu tun haben sollte, erschließt sich mir gerade echt nicht. Ich habe wohl schon mal von Mädels gehört, wenn der Mann tags zuvor Lachs gegessen hat, dass dann am nächsten Tag das Sperma danach schmeckt, aber Text da, das habe ich noch nie gehört. :-\

kann nicht zurück weil ich so wie früher niewieder leben will
wenn das so ist, was ist dann die Frage...? dann höre auf dieses Gefühl und geh den Weg...
transsexuell
15.09.2009 Beginn Psychotherapie (Santura)
24.09.2009 Rhinoseptumplastik (Dr. Bromba)
18.12.2009 erster ganzer Tag als Mädel
06.05.2010 Start Hormontherapie (Dr. Lederbogen)
28.05.2011 echte Frisur
03.06.2011 Vorname Vanessa, Personenstand Frau
27.01.2012 Cricothyroideopexie, Chondrolaryngoplastik (Dr. Deitmer)
23.03.2012 Mammaaugmentation (Dr. Bromba)
10.01.2013 Chonburi Flap, Genioplastik (Dr. Suporn, Thailand)
04.05.2013 erster Orgasmus klitoral
11.03.2014 Kommissuren kleine Schamlippen (Dr. Suporn, Thailand)
13.04.2015 erster Orgasmus vaginal

transreligiös
22.08.2017 Austritt aus der Kirche

transnational
-- Sondierungsphase, Fortsetzung folgt --


30.Apr 2020, 05:24
Antwort #2

Antrhazia

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Re: Postorgasmic Illness Syndrom
« Antwort #2 am: 30.Apr 2020, 05:24 »
Ja, ich komme mir gerad sehr einfälltig vor.

Die Symptome sind so vage und verteilt das es nicht eindeutig auf irgendetwas hinweißt.
Und dann ist mir aufgefallen, falls etwas dran ist kann das ein Transsexueller Mensch genauso gut zusätzlich haben.

Ich mache mir manchmal seltsame Gedanken und finde dann wieder zu mir.

30.Apr 2020, 09:22
Antwort #3

Vanessa

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Re: Postorgasmic Illness Syndrom
« Antwort #3 am: 30.Apr 2020, 09:22 »
Mach dir keinen zu großen Kopf. Außerdem ist es eigentlich normal, in Anbetracht der Größe der anstehenden Entscheidungen, dass man sich hinterfragt. Und wenn man dann was liest oder hört, fängt es an im Kopf zu rotieren. Du kannst aber nächstes Mal auch deinen Psycho nach sowas fragen, wenn es dich zu sehr verunsichert. Mir klingt das bei den Symptomen mehr oder mindestens teils nach psychischem Geschehen. Geht ja auch um Ekel, und damit kennen sich Psychos aus. Meiner sagte mir an solchen Stellen immer, dass er Verunsicherte und Bekloppte recht einfach an einem ganz einfachen Merkmal erkennt, fürs Erste auf grob: Psychisch Gesunde zweifeln auch mal an sich, aber der, der das gar nicht tut, der hat sich in was verrannt, und zwar genau in das, was er leugnet. Dann kommen so Sachen wie "Alkoholiker, ich? neee, ich habe das im Griff, auch wenn alle anderen da zu doof für sind... ich kann ja jederzeit aufhören, wenn ich nur will... aber ich will gerade nicht, vielleicht ja morgen". [jedes Wort O-Ton von Vater, und der hat sich 2001 tot gesoffen] Bei sowas gilt jedes Wort 1:1, aber Gegenteil, und du hast es. Aber so klingst du sicher nicht. :)
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13.04.2015 erster Orgasmus vaginal

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30.Apr 2020, 13:34
Antwort #4

Ulrika_S

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  • 1,86m // 79kg // 38 J. (gefühlt)

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Re: Postorgasmic Illness Syndrom
« Antwort #4 am: 30.Apr 2020, 13:34 »
Habe ich auch noch nie gehört. Man sollte ja offen sein, aber nicht alles in Betracht ziehen, was irgendwer irgendwo an exotischen Syndromen entdeckt hat. Die Welt ist voll von Besonderheiten.
Las Dich nicht verrückt machen.

LG Ulrika
05/2016, Start Psychotherapie (Dr. Ettmeier, München)
08/2016, Start Logopädie
09/2016, Start HRT, Dr. Bernutz, München
12/2016, Neustart Bartepi, HairXepil
01/2017, endlich im Job als Frau
07/2017, Glottoplastik,  Prof.Hess, Stimmklinik Hamburg
09/2017, PÄ/VÄ AG München
12/2017, GaOP Dr. Kaushik, Indien
01/2018, FFS Dr. Kaushik, Indien
06/2018, Brust-OP, Dr. Morath München
12/2018, GaOP Rev.+Facelift, Dr. Kaushik, Indien
Meine Stimm-OP by Prof. Hess, Stimmklinik Hamburg
Meine Sigma-LEAD SRS by Dr. Kaushik, Delhi
Meine FFS by Dr. Kaushik, Delhi
Meine Brust-OP by Dr. Morath, München
Mein Kampf mit der BARMER - Nadelepi
Touch-up meiner SRS
Sigma-Lead/Multiresistente Keime
WDR-5, Hörfunk Feature

02.Mai 2020, 10:53
Antwort #5

Fiona

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Re: Postorgasmic Illness Syndrom
« Antwort #5 am: 02.Mai 2020, 10:53 »
Hey ^.^
Ich hatte vor der HRT auch einige der von dir beschriebenen Probleme, aber die waren vor allem auch vorm Wechsel sehr psychisch bedingt. Einige Probleme bereitet mir aber das Testo schon, wobei das wohl kaum mit diesem Syndrom zusammenhängt. Meine OP wurde wegen Corona kurzfristig abgesagt, ich war da 2 Wochen ohne HRT und das hatte bei mir einige Folgen, Haarausfall (hatte ich vor der HRT auch, aber zum Glück beim Absetzen nicht ansatzweise so schlimm), ich bin sehr leicht reizbar und ich kann superschlecht schlafen. Das hat auch lange gedauert nachdem ich wieder die HRT aufgenommen hatte bis es wieder normal wurde (normal wars auch nach nem Monat noch nicht) und da ich jetzt wieder einen Termin habe, gehts auch wieder damit los. Gestern war der zweite Tag ohne und mir gings echt schlecht damit. Aber gut, da muss man halt durch.
LG
Fiona

04.Mai 2020, 20:38
Antwort #6

Antrhazia

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Re: Postorgasmic Illness Syndrom
« Antwort #6 am: 04.Mai 2020, 20:38 »
Die Zwei wochen vor der Op stelle ich mich mir auch so vor, wie bei dir. Es wird nicht ganz einfach, ich kann nur hoffen das, das Testosteron dann schon sehr viel weniger produziert wird und es so erträglich ist. Urlaub ist dann eh angesagt, in dem Zustand kann ich mir Arbeiten nicht wirklich vorstellen und ich habe dann sicher auch noch genug vorzubereiten.