Transsexuelle und Angehörige Forum

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 Spur von Transsexualität in der "Weißen Substanz" des Gehirns



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02.Dez 2014, 22:57
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Vanessa

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Eine Studie scheint eine weitere neurologisch-gehirnanatomische Spur von Transsexualität aufgefunden zu haben. Konkret in der sogenannten "Weißen Substanz", welche im Gehirn innen liegt und von der "Grauen Substanz" umgeben ist.

Auf der Suche nach einer gehirnanatomischen Diagnosemöglichkeit vor allem bei Kleinkindern (Früherkennung der Krankheit) gehen viele Studien davon aus, dass der BSTc Komplex der Grauen Substanz direkt mit Geschlechtsidentität und Transsexualität in Verbindung steht. Dieser ist aber für einen Scan am lebenden Objekt zu klein und daher momentan allenfalls als post mortem Diagnose tauglich.

Bei Scans der Weißen Substanz bei 18 Frau zu Mann Transsexuellen ohne Hormontherapie bis da zeigt die Studie im Vergleich mit 24 männlichen und 19 weiblichen Kontrollpersonen signifikante Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen, und die Weiße Substanz der Transmänner gleicht dabei der von männlichen Gehirnen. Damit ist schon vor Hormontherapie bewiesen, dass Transmänner deutlich maskulinisierte Gehirne haben.

In der Studie für Mann zu Frau Transsexuelle wurden 18 Transfrauen mit 19 Männern und 29 Frauen als Kontrolle verglichen. Hier zeigt die Studie, dass die Struktur der Weißen Substanz recht genau zwischen denen von Männern und Frauen liegt. Die Gehirne sind also zwar nicht deutlich weiblich, aber eindeutig nicht komplett maskulinisiert. Dennoch ergibt dies scheinbar eine weibliche Identität.


Zitat
Transsexual differences caught on brain scan

 26 January 2011 by Jessica Hamzelou

Differences in the brain's white matter that clash with a person's genetic sex may hold the key to identifying transsexual people before puberty. Doctors could use this information to make a case for delaying puberty to improve the success of a sex change later.

Medics are keen to find concrete physical evidence to help those children who feel they are trapped in the body of the opposite sex. One key brain region involved is the BSTc, an area of grey matter. But the region is too small to scan in a living person so differences have only been picked up at post-mortem.

Antonio Guillamon's team at the National University of Distance Education in Madrid, Spain, think they have found a better way to spot a transsexual brain. In a study due to be published next month, the team ran MRI scans on the brains of 18 female-to-male transsexual people who'd had no treatment and compared them with those of 24 males and 19 females.

They found significant differences between male and female brains in four regions of white matter – and the female-to-male transsexual people had white matter in these regions that resembled a male brain (Journal of Psychiatric Research, DOI: 10.1016/j.jpsychires.2010.05.006). "It's the first time it has been shown that the brains of female-to-male transsexual people are masculinised," Guillamon says.

In a separate study, the team used the same technique to compare white matter in 18 male-to-female transsexual people with that in 19 males and 19 females. Surprisingly, in each transsexual person's brain the structure of the white matter in the four regions was halfway between that of the males and females (Journal of Psychiatric Research, DOI: 10.1016/j.jpsychires.2010.11.007). "Their brains are not completely masculinised and not completely feminised, but they still feel female," says Guillamon.

Guillamon isn't sure whether the four regions are at all associated with notions of gender, but Ivanka Savic-Berglund at the Karolinska Institute in Stockholm, Sweden, thinks they might be. One of the four regions – the superior longitudinal fascicle – is particularly interesting, she says. "It connects the parietal lobe [involved in sensory processing] and frontal lobe [involved in planning movement] and may have implications in body perception."

A 2010 study of 121 transgender people found that 38 per cent realised they had gender variance by age 5. White matter differences could provide independent confirmation that such children might benefit from treatment to delay puberty.

A study by Sean Deoni's team at King's College London suggests it may soon be possible to look for these differences in such children. Deoni's team adapted an MRI scanner to be as quiet as possible so it could be used to monitor the development of white matter in sleeping infants. Using new image analysis software they could track when and where myelin – the neuron covering that makes white matter white – was laid down (Journal of Neuroscience, vol 31, p 784). Although the sample was too small to identify any gender differences in development, Deoni expects to see differences developing in the brain "by 2 or 3 years of age".

Guillamon thinks such scans may not help in all cases. "Research has shown that white matter matures during the first 20 to 30 years of life," he says. "People may experience early or late onset of transsexuality and we don't know what causes this difference."

Tipp von der Biologin worum es hier geht:

Weiße Substanz im Gehirnquerschnitt:

Weiße Substanz im Gehirnsagittalschnitt (nasenparallel längs):


Im Gehirn liegt die Weiße Substanz (Substantia alba) innen und die Graue Substanz außen, im Rückenmark ist es anders herum. Die weiße Färbung kommt durch Myelin zustande, welches im Zentralnervensystem die Axonen von Neuronenfasern umgibt. Bahnen gleicher Funktion mit gleichem Ziel sind dabei meist locker gebündelt. Die Weiße Substanz des Gehirns leitet efferente Impulse, also vom Gehirn zum Körper. Es handelt sich also vor allem um Nervenbahnen zur Reizleitung, wogegen die Graue Substanz hoch spezialisierte Bereiche der Wahrnehmung und Sinnesverarbeitung hat.
Wie das im Zusammenhang mit Transsexualität und einer dem körper queren Geschlechtsidentität steht, ist völlig unklar. Ich habe bei all solchen gehirnanatomischen Spuren aber immer betont, dass das bloße Auffinden einer Spur dieser Krankheit noch lange nicht erklären muss, was man da überhaupt gefunden hat und wie das die Existenz von Transsexualität erklären soll. Dazu ist das Gehirn noch lange nicht gut genug verstanden. Für die reine Diagnose medizinischerseits (Rest macht ja der Psychologe) reicht allerdings ein unverstandener Strukturunterschied völlig aus. Nur sicher auffindbar muss er aber sein.

Obiger Text weist aber schon darauf hin, dass dieser Nachweis (wenn ausgereift) dennoch nicht immer funktionieren muss. Ganz einfach deshalb, weil die weiße Substanz bis zum 30. Lebensjahr ausreifen kann. Das könnte erklären, warum viele Betroffene bereits mit 5 bemerken, dass sie anders sind, und es könnte dennoch die Existenz von "spät auftretender Transsexualität" nahelegen. Grundsätzlich sollte der Nachweis aber ab 2-3 Lebensjahren möglich sein.
สวัสดีค่ะดิฉันชื่อวาเนสซาค่ะยินดีที่ได้รู้จักค่ะฉันรักประเทศไทย

15.09.2009 Beginn Psychotherapie (Santura)
24.09.2009 Rhinoseptumplastik (Dr. Bromba)
18.12.2009 erster ganzer Tag als Mädel
06.05.2010 Start Hormontherapie (Dr. Lederbogen)
28.05.2011 echte Frisur
03.06.2011 Vorname Vanessa, Personenstand Frau
27.01.2012 Cricothyroideopexie, Chondrolaryngoplastik (Dr. Deitmer)
23.03.2012 Mammaaugmentation (Dr. Bromba)
10.01.2013 Chonburi Flap, Genioplastik (Dr. Suporn, Thailand)
04.05.2013 erster Orgasmus klitoral
11.03.2014 Kommissuren kleine Schamlippen (Dr. Suporn, Thailand)
13.04.2015 erster Orgasmus vaginal

03.Dez 2014, 22:57
Antwort #1

Vanessa

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Quelle selbst habe ich nicht, weder die wissenschaftliche Veröffentlichung noch das Abstract dazu. Veröffentlicht wurde die Studie wie es aussieht in der Fachzeitschrift "New Scientist", Ausgabe 2796, Seitenzahl weiß ich nicht.

Gefunden habe ich es per Link eines Mitglieds aus dem Facebook Suporn Butterfly Club. Wenn du die Studie ganz sehen willst, musst du entweder den New Scientist abonnieren, oder du musst mal in einer für Biologie gut sortierten Universitätsbibliothek stöbern (z.B. Frankfurt).
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